|
15.06.2026
15:00 Uhr
|
Die Insta360 Luna Ultra kombiniert 8K-Video, Leica-Optik und Gimbal-Stabilisierung in einer kompakten Kamera. Damit überflügelt sie die DJI Osmo Pocket 4.

Gegen wackelige Videos gibt es zwar schon einige Mittel, doch mit seiner neuen Luna-Serie will der Actioncamhersteller Insta360 den Markt für kompakte Videokameras aufrollen. Die gemeinsam mit Leica entwickelte Reihe kombiniert Gimbal-Bildstabilisierung, KI-Funktionen und ein Leica-Summicron-Objektiv in einem kleinen Gehäuse, das im Wesentlichen aus Handgriff mit Bedienelementen und einem beweglichen Kopf besteht. Vor allem den Hersteller DJI nimmt Insta360 damit aufs Korn. Denn die Luna Ultra sieht der DJI Osmo Pocket 4 zum Verwechseln ähnlich, bietet aber im Vergleich 8K- statt 4K-Video und eine hochwertige Leica-Optik mit kleinbildäquivalentem optischem Zoom von 20 mm auf 120 mm, digital erweitert auf 240 mm.
Außer dem hier getesteten Spitzenmodell Luna Ultra bringt Insta360 auch die günstigere Luna Pro mit maximal zweifachem optischem Zoom (40 mm) und vierfachem digitalem Zoom (80 mm) auf den Markt. Außerdem arbeiten im Ultra-Modell drei KI-Prozessoren; die Luna Pro muss mit zwei Chips auskommen. Das stärkere Modell soll dadurch bessere Nachtaufnahmen und leistungsfähigere KI-Funktionen ermöglichen. Beide Kameras waren bei Redaktionsschluss im Ausland bereits erschienen, in Deutschland aber offiziell noch nicht im Handel erhältlich.
Beide Geräte nutzen in der Weitwinkelkamera denselben 1-Zoll-Hauptsensor und auch die günstigere Luna Pro nimmt Videos in 8K-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Der Sensor soll laut Hersteller einen Dynamikumfang von 14 Blendenstufen erreichen und sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht gute Ergebnisse liefern. Das Leica-Summicron-Teleobjektiv der getesteten Luna Ultra ist mit einem kleineren 1/1,3-Zoll-Sensor ausgestattet, kombiniert mit einer :f:/2.0-Blende.